Das Photo von Robert Capa

Das Photo von Robert Capa

Das wahrscheinlich bekannteste Bild des spanischen Bürgerkriegs, „Muerte de un Miliciano”, wurde am fünften September 1936 bei Cordoba von dem legendären, amerikanischen Kriegsfotografen Robert Capa geschossen. Hinter dem Pseudonym Robert Capa steckte ursprünglich gar kein Mann, sondern ein Pärchen. Der gebürtige Ungar Ernest Andrei Friedmann und die in Deutschland geborene Polin Gerta PohorylleGerta Pohorylle lernten sich in París kennen. Die beiden versuchten, sich mit Fotografie über Wasser zu halten, was sich aber mangels Aufträgen als äusserst schwierig, wenn nicht unmöglich herausstellte. Um das Geschäft anzukurbeln, erfanden sie einen mysteriösen, erfolgreichen Fotografen namens Robert Capa, der in seinem Land angeblich so bekannt sein sollte, dass er in Europa seine Aufnahmen gar nicht persönlich, sondern durch seine Repräsentanten verkauft, nämlich Andrei und Gerta. Der Trick funktionierte, das Geschäft fing an zu laufen.

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Unter Geiern

Bei Geiern denkt man meist an Wild West und Nordamerika, dabei gibt es sie auch in Europa, allerdings nur noch in wenig bevölkerten Rückzugsgebieten. Zum Beispiel in Spanien, wo sie mit ihren mehr als zweieinhalb Metern Spannweite die grössten Greifvögel sind. Die dort vorkommenden Arten gehören alle zu den Altweltgeiern. Es sind hervorragende Flieger, die man meist als eine Gruppe winzig kleiner Punkte am Himmel sieht, wo sie manchmal stundenlang die aufsteigenden Winde nutzen, ohne einen einzigen Flügelschlag zu tun. In vielen Regionen Spaniens gibt es sie noch.

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Das Photo von Robert Capa

Das wahrscheinlich bekannteste Bild des spanischen Bürgerkriegs, Muerte de un Miliciano, wurde am fünften September 1936 bei Cordoba von dem legendären amerikanischen Kriegsfotografen Robert Capa geschossen. Hinter dem Pseudonym Robert CapaRobert Capa steckte ursprünglich gar kein Mann, sondern ein Pärchen. Um ihre Bilder zu verkaufen, erfanden sie einen mysteriösen Fotografen namens Robert Capa, der in seinem Land angeblich so bekannt sein soll, dass er in Europa seine Aufnahmen gar nicht persönlich, sondern durch seine Repräsentanten verkauft, nämlich Andrei und Gerta.

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Palomares

Ein Flugzeug in der Luft aufzutanken ist eine komplizierte Sache. Dazu muss sich das Tankflugzeug, z. B. eine Boeing KC-135 Stratotanker wenige Meter über dem aufzutankenden Flugzeug befinden. Je nach Flugzeug wird ein Teleskoprohr oder ein Schlauch verwendet, über den der Treibstoff vom Tankflugzeug in das aufzutankende Flugzeug gepumpt wird. Wie dem auch sei, beide Flugzeuge müssen sehr nah aneinander, und so ein Manöver ist nicht nur kompliziert, es kann auch sehr gefährlich sein. Wie gefährlich, das wurde am 17. Januar 1966 am Himmel über dem kleinen Ort Palomares in Almería klar, als bei einem missglückten Tankmanöver beide Flugzeuge abstürzten.

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Tabarca

Vor der Küste des ostspanischen Städtchens Santa Pola liegt eine kleine Insel mit dem Namen Tabarca. Sie ist bei Tagesausflüglern und vor allem bei Tauchern sehr beliebt, da ihre Umgebung vielfältige Fischgründe beherbergt, weshalb eine ausgedehnte Zone zum Naturreservat erklärt wurde. Insgesamt ist das Reservat 1.400 Hektar groß, das Tauchen ist dort nur mit Genehmigung gestattet.

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Wolfram

Man kennt es aus der Glühbirne, das Metall mit dem höchsten Schmelzpunkt und zweithöchsten Siedepunkt. Eine der effektivsten Panzerabwehrwaffen der Deutschen im zweiten Weltkrieg, die Panzergranate 40, verdankte ihre Durchschlagskraft einem Wolframkern. Aber wie sollten die Deutschen Wolfram kommen? Für sie gab es nur eine Möglichkeit: Spanien.

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